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Florida Laadyy!

Nananananananaaaa, ihr hattet Matschschnee an Ostern und wir prallen Sonnenschein, nananana!
Allerdings hat mich das in der letzten Woche auch ziemlich wenig interessiert, da dort naemlich die Sonne Floridas meinen Bauch, meine Schultern, meinen Ruecken, meine Beine und ein bisschen zu viel mein Gesicht beschienen hat...

 

Zusammen mit Jasmin und der Caro gings von Donnerstag bis Donnerstag in die Sonne –erst fuer 3 Tage nach Orlando und fuer 5 nach Miami J

 

Da meine Hostmum ja in Orlando fuer Universal arbeitet, bekamen wir von ihr die Tickets fuer die Universal Studios, ihr Appartement und Auto (ein Jeeeepp!).  Das machte das ganze nicht nur billiger, sondern auch komfortabler... denn es handelte sich bei den Tickts nicht einfach nur um solche- sondern um Expresstickets; Das hatte den Vorteil, dass wir an der teilweise 1.5 stuendigen Schlange vorbeilatschen konnten und uns wo auch immer niederlassen konnten J
Das war auch notwendig, weil wir hatten naemlich Karten fuer beide Parks- konnten uns also sowohl von  Shows  als auch von Fahrten begluecken lassen; absolut geil.

 

Nachts haben wir uns dann auf die „Universal-city“ gestuerzt; das ist ein grooosser Kreis um einen See herum mit lauter Geschaeften und Bars rund um Universal und dem groessten Hardrockcafe der Welt.

 

Samstags dann ab nach Disney World: Auf die ganzen (eher) Kinder Attraktionen mussten wir uns zwar erstmal einlassen, aber dann liessen wir uns auch davon begeistert... Jessy hat auch ihr Foto mit ihrem Winnie Puh bekommen und war danach der gluecklichste Mensch der Welt. Allerdings hatten wir dort natuerlich keine Expresstickets, weshalb unsere Geduld ziemlich auf die Probe gestellt wurde.
Die Parade nachts direkt vorm Schloss war allerdings schon sehr beeindruckend und werden wir bestimmt auch nicht so schnell vergessen.

 

 

Donntag allerdings sollte nicht so rosig verlaufen: Eigentlich hatten wir Greyhound tickets fuer die Fahrt von Orlando nach Miami gebucht. Aber leider wollte die Greyhound Dame diese nicht annehmen, wenn sie auch bezahlt waren... nadch einer halben Stunde Diskussionszeit blieb uns nichts anderes uebrig als nochmals tickets zu kaufen, diesmal fuer einen noch teureren Preis. Unsere Laune war dementsprechend ziemlich am Boden. Hinzu kam noch, dass der Bus nach einer Kloake stand- da wollt ihr gar keine Details wissen...

 

Ziemlich angefressen und erschoepft wartete aber am Bahnhof von Miami die Rettung: Bill- unser Gastgeber! Zwar hatte der Gute schon ein stattliches Alterr von ungefaehr 60 Jahren erreicht, hatte sich aber im Geiste noch ganz jung gehalten. Waehrend wir also erwartet hatten fuer den rest des Tages in seiner Huette rumzuhaengen und damit einen kompletten Tag unseres Urlaubs zu vergeuden, hatte Bill andere Plaene: Der Gute nahm uns einfach mit ins Ritz Carlton Hotels von Miami, wo ihn nach eigener Aussage „jeder kannte“ (nunja, Bescheidenheit war nicht ganz seine Staerke).Und so genossen wir gleich am ersten Tag auf unseren bequemen liegen am Privatstrand unsere ersten Sonnenstunden in Miami.  
Auch fuer den naechsten Tag hatte Bill schon einiges eingeplant: die Everglades... nein, liebe Leute, es handelt sich dabei nicht um eine Gebirgskette und haben kein Mountainbiking betrieben auf unserer Fahrradtour. Viel mehr fuhren wir mit seinem Pick up in ein Sumpfgebiet voller Aligatoren... das schoene an unser Tour war, dass sie vollkommen ohne Touristen und entsprechenden Attraktionen war. Wir kamen den Aligatoren ganz nah und Bill bestand darauf jede Begegnung mit Fotos festzuhalten, wofuer wir ihm aber eigentlich dankbar waren. Zusaetzlich hatten wir auch noch einen Aligatorenreichen Tag erwischt, an einer Stelle sahen wir ein ganzes Dutzend...
Die restlichen Tage verliefen so ziemlich wie ein normaler Urlaub; Sommer, Sonne, Strand und Meer/mehr. Das Highlight unseres Nachtlebens war das St. Patrick’s Festival- ein Strassenfestival mit Bands, bezahltem Bier (Bill...), Shauffeur (Bill) und tausenden betrunkenen Amis. Am letzten Tag gings abermals ins Ritz Carlton, wo wir die Nichten von unserem Sugardaddy spielen durften- wir bekamen also fullservice und alle Cocktails zum Probieren inclusive...zum kroenenden Abschluss fuhr uns unser Sugardaddy noch zum Stonecribes essen aus- meine Spezialitaet in Miami- und Cocktail schluerfen aus...

 

Wenn irgendwer mal die Lust verspueren solltee nach Miami zu fahren- gebt mir bescheid und ich geb euch Bills Nummer. Der Mann is der Hammer- einfach supernett und hilfsbereit! Wir hatten ne Menge Spass mit ihm und seinen Frauengeschichten...

 

Vor allem Jasmin und Caro haben unseren Trip immer noch taeglich vor Augen- ihr Sonnenbrand laesst die beiden ganz schoen leiden... ich danke hiermit nochmals meinem Vater fuer dein Erbmaterial ;-)

 

Bald wirds dann auch hier warm! (und vll ja sogar auch bei euch ;-))

 

Gaanz liebe Gruesse und Kuesse,
die Julia
27.3.08 20:52
 


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